Tai Chi Chuan Verein e.V.

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im August 2010 einen neuen Leitfaden “Prävention” beschlossen.


Seitdem muss ein förderungswürdiger Tai Chi Chuan-Lehrer als Primär-(!)Ausbildung Pädagogik studiert haben, also entweder Diplompädagoge, Magister in Pädagogie oder Lehrer mit 1. oder 2. Staatsexamen sein, (Fragebogen der AOK), oder genauer:

 

§ 5.2.2 Leitfaden Prävention

…Fachkräfte mit einem staatlich anerkannten
Berufs- oder Studienabschluss im Bereich
Bewegung …., insbesondere
• Sportwissenschaftler (Abschlüsse: Diplom,
Staatsexamen, Magister, Master, Bachelor)
• Krankengymnasten / Physiotherapeuten
• Sport- und Gymnastiklehrer
• Ärzte

(wobei es fraglich ist, woher Ärzte ihre Qualifikation für Pädagogik und Sportunterricht haben sollen, und Heilpraktiker nicht erwähnt werden).

 

Nach diesen Kriterien wäre die Familie Yang, auf deren Tai Chi Chuan sich 70% aller in Deutschland in dieser Kunst Übenden berufen, nicht anerkennungswürdig, wie auch unser direkt von der Familie ausgebildete Lehrer Stephan Hagen, Hamburg, mit seinen Schülern keine Förderung erhält.

 

Unser Trainer Friedel Kremer ist Heilpraktiker und hat vor über 30 Jahren angefangen, Tai Chi Chuan in Deutschland bekannt zu machen, es immer durch Fortbildungen weiterentwickelt und Hunderte von Schülern ausgebildet, die teilweise schon 15 Jahre oder länger mit ihm die verschiedenen Disziplinen des TCC studieren und praktizieren. Dabei erhielt er von den vielen Schülern, die ausgebildete (studierte) Pädagogen, Physiotherapeuten und Ärzte sind, durchweg positive Rückmeldungen uber sein pädagogisches Geschick und seine Fachkenntnisse.

Es ist nicht einzusehen, das langjährige Berufserfahrung und qualifizierte Ausbildung in dem Hauptgebiet, nämlich Tai Chi Chuan und Qi Gong, in unserem Land plötzlich nicht mehr zählt – aber es muss ja nicht alles Sinn machen, was so geschieht …

 

Die Barmer Ersatzkasse haben unseren Trainer übrigens wieder als Präventionspartner anerkannt und anscheinend auch die TKK und die DAK überzeugen können. (Inzwischen haben viele andere gesetzlichen Krankenkassen nachgezogen). Vielleicht sprechen Sie ja mal mit Ihrer Krankenkasse, nachdem Sie den Unterricht bei uns kennengelernt haben – auch Vertreter der Krankenkassen sind gerne eingeladen, vor Ort unseren Standard zu erfahren.

 

Die Förderung soll übrigens nur die Aufnahme einer gesundheitsfördernden Aktivität anregen; auf Dauer angelegte Maßnahmen und Mitgliedsbeiträge zu Vereinen sind von der Förderung ausgeschlossen. Wir bieten deshalb die 10-stündigen Einführungskurse zur Orientierung an, die in die Förderung fallen.


Artikel vom 14. April 2011


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